U-Jäger PC-472, US Navy, Typ 461… heute wurde er in Dienst gestellt!


Moin, moin zusammen!

Weiter ging es mit den Gummi-Rettungsflößen, diverse Kleinteile auf der Back und am Heck;

Danach habe ich mich mit den 3 inch Geschützen beschäftigt; das Rohr wurde diesmal aus einem Carbon Kohlefaserstab erstellt. Es erinnert mich in seiner Art ein wenig an ein U-Boots-Geschütz – hat wohl auch mit dem Fehlen einer Blende zu tun?!

Das Arbeitsboot, Kran und achtere Wabo-Ablaufgerüste waren problemlos herzustellen.

Hier eine Seitenansicht …

Da es auf der amerikanischen Seite http://navsource.org/ reichlich Bildmaterial und zum Teil auch Zeichnungen gibt, gestaltet sich der Aufbau und die Detailierung des Mastes problemlos. Die meisten Teile bestehen auch hier aus Kohlefaserstäben, die es in 0.28, 0.5, 0.75, 1 mm und höher bei Conrad zu erwerben gibt.

und hier nun eingebettet in einen meiner „Hintergründe“ …

Wer sich für das Original interessiert, der wird hier fündig;

http://en.wikipedia.org/wiki/USS_PC-472

Und wer sich einmal das Schulboot UW 12  – Kennung W51 – genau ansieht, wird eine starke Ähnlichkeit mit dem PC feststellen; ein Teil dieser amerikanischen Einheiten ging nämlich im Land-Lease-Abkommen an Frankreich; dort wurden nach dem Kriege einige auf französischen Werften nachgebaut …

Mit der Silhouette möchte ich mich nun verabschieden …

Mit einem lieben Gruß und ein schönes Wochenende
der Wilfried
PS: Nachtrag am 30. Oktober

Dieses Modell ist nun hier erhältlich:
http://ecardmodels.com/product_info.php?products_id=2358

 

 

 

Kategorien:Bauberichte

4 Kommentare

  1. Moin Wilfried,

    wow so schnell kann es also gehen, ein Modell fertig zu stellen (ob ich das auch mal wieder erleben darf…?). Schaut supergut aus und ich muss an dieser Stelle auch mal wieder Deine Kunst der Fotografie loben!
    Gratuliere zum fertiggestellten Modell 🙂
    Und da ich mich gerade auch mit dem Konstruieren eines Schiffsrumpfs beschäftige, möchte ich noch sagen: Hut ab vor jedem, dem das so tadellos gelingt, wie Avery!

    Wilfried, vielen Dank für den Bericht und die Fotos!

    Grüße

    Lars

  2. Hallo Wilfried
    Wieder einmal hast Du uns ein interessantes Modell präsentiert. Es müssen nicht immer die grossen schon tausendmal gesehenen Modelle sein. Zu diesem thema Minensucher passt auch das Modell das Scaldis vor Kurzem herausgebracht hat Hier handelt es sich um einen vom Typ BYMS von dem auch in der Bundesmarine einige gefahren sind. Auch über diese Boote kann man auf der Internetseite die Du hier erwähnt hast eine Menge Fotos und einen sehr guten Plan finden. Ich bin gespannt was bei Dir als Nächstes ansteht
    Gruss aus Fredenbeck
    Günter

  3. Hallo Wilfried,
    ein blitzsauberes und interessantes Modell, was Du hier auch gekonnt präsentierst. Auch Deine Hintergründe sind das Anschauen mehr als wert. Ich freue mich immer, gerade die kleineren Schiffe derart großartig realisiert zu sehen. Weiter so!
    Eine Frage noch: Wie und womit längst Du die Kohlefaserstäbe ab und verklebst sie? Kann man sie auch konisch dressieren?
    Liebe Grüße aus Frankfurt
    Friedrich

    • Moin, moin zusammen!

      Möchte mich hier für Eure netten Kommentare bedanken; es ist mir immer ein Anliegen, auf die nicht so bekannten Modelle hinzuweisen und auch neue Modelle vorzustellen, die aus Spaß am Konstruieren und der Beschäftigung mit der Materie Karton, der Öffentlichkeit oft entgehen.
      Deine Frage, Friedrich, kann ich dahingehend beantworten, daß das Material sich gut mit Schere und Cutter schneiden – gefühlvoll, sonst fasert es wie Bambus auf – und sich auch, gerade eben probiert, konisch schleifen läßt. Die Bemalung mit Humbrol-Farben ging problemlos; Haftung besser als auf nicht angerauhtem Messingrohr. Verklebung mit Wiccoll; je nach Beanspruchung dann noch einen Microtropfen CA-Kleber drauf.

      Mit einem lieben Gruß
      der Wilfried

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