U-Jäger PC-472, US Navy, Typ 461…


Moin, moin zusammen!

Mein Freund Avery zeigte mir vor einigen Wochen eine Animation, wie denn eventuell in der Zukunft eine Bauanleitung in bewegten Bildern – am Rechner sozusagen – aussehen könnte. Das in diesem Beispiel gezeigte Objekt war ein Schiffstyp, den ich nicht kannte, der aber mein Interesse erweckte. Es war wieder eines dieser Originale, mehr als 350 mal gebaut, immer den „A…. “ im Geleitzugkampf hingehalten, aber eben nicht mit der Aufmerksamkeit versehen, die nur die B-, T-, und ähnliche Materialvernichter mit kurzer Halbwertzeit bekommen …

Kurz darauf bekam ich die Dateien und begann auch gleich mit dem Modell – wie immer auf der Glasplatte und ich stellte fest, daß durchaus auch wenige Spanten ausreichen… leider hatte er die Balkenbucht außer acht gelassen; ich korrigierte das …

Bei meinen Recherchen – ich hatte mich mit der Thematik der Subchaser – U-Jäger – bis dato überhaupt nicht beschäftigt, stellte ich fest, das an den Rümpfen sich eine Bordnummer befand und auch ein wenig Struktur vorhanden war. Kurzerhand habe ich dann den Rumpf für mich überarbeitet und entsprechend ergänzt…

Sehr gewöhnungsbedürtig sind für jemanden, der aus unseren Breiten nur die Grauen im Sinne von Farbe bei Marineschiffen. die entsprechenden Gegenstücke der US Navy. Graublau ist nicht nur für den Tintenstrahldruck, sondern auch beim Weißabgleich nicht ganz einfach; das Mischen für das Kantenfärben ging noch so leidlich – kamerafreundlich ist das Modell auch heute noch nicht … vielleicht liegt es auch daran, das die größte Breite des Rumpfes knapp den Durchmesser eines Kronenkorken erreicht?

Wie man unschwer erkennen kann, habe ich das Modell um ein solides Spantengerüst für den weiteren Aufbau ergänzt … Budelmannsche Schule eben …

…was immer eine gute Entscheidung und der Stabilität zugute kommt …

… und während ich  daß  hier so locker schreibe und dahin parliere, vergesse ich ganz zu erwähnen, daß es mächtig Spaß macht; ein Modell von einem Original, von einer Marine, deren Existenz mir zwar bewußt, aber ich noch nicht einmal ansatzweise etwas als Modell gebaut oder – außer unseren Leihzerstörern – micht damit beschäftigt habe.

Apropos Fletcher – die Silhouette dieses Modell hat irgendwie schon Ähnlichkeit mit der größeren Schwester – nur das die Schwester mehr als doppelt so lang ist. Eben ein Fletcher für Arme …

Ich wollte bei diesem Modell nicht alles auf Tonpapier umstrukturieren; deshalb bitte ich, die Farbdifferenzen einfach nicht zur Kenntnis zu nehmen; wobei ich zugebe, Kantenfärben muß ich nicht unbedingt haben …

Auch wenn das Gerüst für das Gummi-Rettungsboot noch etwas „außer Form“ ist – hat sich in der nächsten Baustufe dann schon entsprechend hingebogen …Also

Also, in diesem Sinne, viel Spaß beim Basteln – die Abende mit Kunstlicht sind ja nun wieder deutlich länger geworden –

mit einem lieben Gruß
der Wilfried

Kategorien:Uncategorized

2 Kommentare

  1. Hallo Wilfried
    Du zeigst mal wieder etwas sehr interessantes Ich bin auf das Ergebnis gespannt.
    Viel Spass noch beim Bauen
    Herzliche Grüsse
    Günter

  2. Hallo Wilfried,

    meine Recherchen zur Bewaffnung zeigten folgendes Ergebnis :
    3-inch auf der Back
    40 mm Einzelflack in einer Wanne achtern ( vorher 3-inch )
    3 x 20 mm Flak auf dem Brückenaufbau (Ätzplatine verfügbar )
    Die 20 mm Flak wurde erst bei der Umrüstung 3-inch auf 40 mm Flak eingerüstet.
    Es ist anzunehmen, dass dies aus Gewichtsgründen und besserer Flugabwehrkapazität durchgeführt wurde.
    Bei entsprechender Nachfrage sollten wir über einen Ätzsatz sprechen ( Reling, Geschütz und Flak sowie Wasserbombenablaubühnen )

    Beste Grüße in den Norden
    Peter

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