Cargo Ship / Kümo für alle Maßstäbe!


Moin, moin zusammen!

Als Freund von Nischenmodellen bin ich auf einer meiner Lieblingsseiten im Netz wieder fündig geworden!

Die Firma Scalescenes – bekannt für wunderbare Ergänzungen für den Dioramenbauer im Eisenbahnbereich hatte dieses Modell bereits im letzten Jahr angekündigt; ein Frachtschiff, daß noch auf die Modellbahn im englischen Maßstab 1:76 als auch für die Freunde der N-Spur paßt und handlich, sowie ausreichend detailiert, ausgeführt werden kann.

Ich habe mir dieses Modell in N heruntergeladen und dann auf 1:250 verkleinert. Da auch ein Innenleben vorhanden ist, bin ich einmal gespannt, was durch die Reduzierung davon noch übrig bleibt…? Ach ja, wer das Modell mit dem Reader ausdruckt, kann sich den Namen und Heimathafen selbst wählen. Es handelt sich bei diesem Modell um einen Typ, welcher in den 60igern wohl in jedem Hafen in irgendeiner Variante anzutreffen war – ein bestimmtes Vorbild stellt es nicht dar. Ich habe mein Modell deshalb mal als CORNWALL mit Heimathafen Hull benannt – daß kann sich aber noch ändern.

Natürlich interessiert mich auch, wie ein Designer, der bis jetzt eigentlich für Gebäude guter Qualität verantwortlich zeichnete, sich eines Schiffes konstruktiv annimmt …

Das Spantengerüst und die Aufbauteile für die beiden Laderäume sehr solide …

Sehr hilfreich empfand ich die Bildbauanleitung, die sich über mehrere Seiten DIN A4 erstreckt und keine Fragen offenläßt! Ich wich hier jedoch von der Anleitung ab und setzte die Seiten- und Stirnwände für die Laderäume nicht separat mit den Decksrahmen zusammen sondern verklebte direkt auf der Grundplatte …

… um dann anschließend die Decksrahmen aufzukleben; selbstverständlich während der Trocknungsphase „beschwert“ …

Ich denke, die aufkommende Frage, nach der Größe des Modells, ist hier gleich an einem bekannten Produkt erledigt?!
Das eigentlich interessante an diesem Modell sind die Optionen auf unterschiedliche Gestaltung der Laderäume und ihrer Abdeckung; Persenning drauf und fertig ist die einfachste Lösung; ich habe versucht, das ganze Spektrum zu integrieren – es macht das Modell interessant und läßt Möglichkeiten zur Einbindung in eine Hafenszene. Das Schiff auf hoher See darzustellen, war nie geplant …ich habe hier schon mal einen Scherstock – so heißen die Querträger, die die Lukendeckel aufnehmen – eingebaut….

Die schwarzen Striche an der Außenseite des Lukensülls sind die Schalkklampen, die für die Befestigung der Persenninge dienen.

Hier kann man gut sehen, wie und wo die nicht benötigten Scherstöcke gestaut und die Lukendeckel gelagert sind.

Da ich die Option auf eine Teilabdeckung mit Persenning nicht versäumen wollte, habe ich mal eine Probe zusammengefaltet und aufgelegt …

Soviel für heute von meinem neuen Projekt – ich wünsche allen Lesern und Freunden meines Blogs einen guten Start in die neue Woche – und verbleibe …

mit einem lieben Gruß
der Wilfried

Kategorien:Uncategorized

2 Kommentare

  1. Moin Wilfried,

    das Modell habe ich mir auch vor ein paar Wochen herunter geladen (was man einmal hat, das hat man :)). Nach dem Durchblättern des Bogens und der Anleitung kam mir das Modell auch ganz prima vor. Leider liegt noch so vieles hier rum, was zuvor gebaut werden will (die „Altmark“ wird noch einiges an Zeit brauchen…),
    Umso schöner, dass Du den Kümo unters Messer nimmst und den Bau hier zeigst!

    Was mich nur ein bisschen wurmt, ist die neongrüne Decksfarbe. Das sieht mir nicht so ganz „normal“ aus. War das bei dem Vorbild auch so?
    Ansonsten ist Deine Darstellung der geöffneten Luken ein Hingucker und absolut nachahmenswert! Auch Deine Erläuterungen zu den seemännischen Fachbegriffen (Scherstöcke, Schalkklampen) helfen mir als „Landratte“, den „Horizont zu erweitern“ 🙂

    Ich freue mich über den Blog, vielen Dank dafür!

    Grüße

    Lars

    • Moin Lars,
      bevor ich an den langen Abenden, die ja schon an die Tür klopfen, wieder das eine oder andere Modell konstruktiv fertigstelle oder neu beginne, halte ich es lieber mit: gefällt, kaufen, bauen!
      Bezüglich des Deckgrüns – hier der Link auf einen Lotsendampfer, der auch noch der Konstruktion bedarf:
      http://modelref.org/v/schiffe/arbeitsschiffe/lotsenboote/album/?g2_page=3
      Hier kann man auf den verschiedenen Seiten sehr schön die unterschiedlichen Reflektionen des Grüns aufgrund des Lichteinfalls, Abschattung, erkennen. Ich gebe zu, ich habe ein bißchen an der Farbe gedreht …
      Schön, daß Dir mein Blog gefällt; mein Ansatz ist nach wie vor, nicht Blabla, Geschnattere oder andere überflüssige Selbstdarstellung, sondern vor allem und für unser Hobby, eine interessante und informative Adresse zu sein.
      In diesem Sinne mit einem lieben Gruß
      der Wilfried

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