Artillerie-Schulfregatte F212 GNEISENAU ex HMS Oakley der Bundesmarine – jetzt wird sie bunt …


Vor 10 Jahren begann ich mit der ersten Zeichnung dieser Fregatte, die zu der Erstausstattung der jungen Bundesmarine gehörte. Als HMS OAKLEY wurde sie, zum Typ HUNT II gehörend, im Mai 1942 as Destroyer Escort in Dienst gestellt. Am 18. Oktober 1958 übernahm die junge Bundesmarine sie und nach einigen Modifikationen als F212 GNEISENAU in den Flottendienst eingereiht.

Dieses Foto zeigt HMS OAKLEY unter englischer Flagge – Foto: (Navy Photos/George Knight)
Die Schulfregatte Ex GNEISENAU F 212 in See. Diese Aufnahme entstand 1961 – vor dem großen Umbau auf die neuen Waffensysteme. Foto_ PIZ Marine, Flensburg.
Das 1955er Neubauprogramm der jungen Marine erforderte entsprechende Einheiten für die Ausbildung auf die neuen Waffen und deren Elektroniksysteme; gleichzeitig musste auch der nautische und seemännische Nachwuchs ausgebildet und geschult werden.
Neben der Schulfregatte F216 SCHEER für die Marineortungsschule in Bremerhaven wurden auch F213 SCHARNHORST und eben F212 GNEISENAU einem grossen Umbau unterzogen.
F212 GNEISENAU im Jahre 1964 nach erfolgtem Umbau. Foto: PIZ Marine, Flensburg

 

Dieses Bild zeigt meine damalige Umsetzung im Modell. Grundlage für den Rumpf war ein polnischer Bausatz der KUJAWIAK und die Aufbauten gestaltete ich nach Fotos und einer Zeichnung, die mir damals Franz Mrva freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.
Wenig später gelangte ich durch Peter Hurler an den englischen Plan und entsprechen dazu auch an einen brauchbaren Spantenriss.
Vor längerer Zeit hatte ich dann den Rumpf neu entwickelt und hoffte immer noch, dass sich die BIld- und damit auch die Informationslage über das Original entscheidend verbessern würde. Leider hat sich bis heute nichts getan.
Deshalb habe ich mich entschlossen, eine farbige Version des damaligen Modells entstehen zu lassen ….

mit einem lieben Gruß
Kartonskipper

 

 

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