F212 GNEISENAU – Bofors weitergeht …


als erstes ein paar Bilder, die zeigen, wie und wo manche Teile der 4-cm-Einzelflak sich im Original befinden und welche ich in Verwendung gebracht habe.
Ich liebe solche ellenlangen Sätze … gleichzeitig dient er mir als Anleitung für die Einleitung zu einer Verhaltensweise meinerseits, daß ich ein Freund derer bin, die nicht den Anleitungen und Bauteilen der Anbieter vertrauen sondern .. das Original als Vergleich heranziehen möchten.
Es hilft bei der Entscheidung, nehme ich eine Zusatzplatine, die solch‘ Teile im Überfluss enthält oder belasse ich es bei den angebotenen Kartonteilen.
Vor dieser Entscheidung stehe ich schon lange nicht mehr; wenn man erst einmal die Restlaufzeit erreicht hat, ist das Verlangen nach vollkommenem Genuss jedweder Art unersättlich und kann auch im Hobbybereich nur schwer gestillt werden.
Nun ist aber gut … meine Güte, da ist die Kraft des Wortes aber direkt selbständig auf die Tastatur gegangen …für Kartonpuristen und Liebhaber der Wilhelmshavener Schule allerdings noch der Hinweis, hier nicht weiterzulesen .. man will ja keinen in Versuchung führen!



Lange Rede, kurzes Rohr – die Kartonteile für dieses Geschütz sind in baubarer Form bei SCHEER und SCHARNHORST im Modell schon überprüfbar gebaut und wohl auch gelungen. Im Original handelt es sich hier um ein Standardgeschütz welches als Flugabwehrwaffe im Nahbereich auf allen militärischen Einheiten in Einzel- oder Doppelversion ein- bzw. aufgebaut war.
Deshalb auch die zweifache Aufstellung dieser Variante auf der, wie der Name schon sagt, Artillerie-Schulfregatte.
Die Lords sollten üben, Ziel erfassen, Laden, Richten und .. wenn es daneben ging, bekam der Geschützführer eine Zigarre vom Alten …oder so?
Nein, nicht in Form einer Hülse, die wurden von dem den Geschützsockel umrandeten Hülsenfangzaun – wie der Name schon betont – eingefangen. Und beider Bauteile müssen hier nicht explizit erwähnt werden …

Die puristische Variante; ich habe diese dann durch Bauteile aus Neusilber versucht, dem Original anzugleichen …

Ergänzt wurden die Schemel – diese bitte als erstes in die Wanne einbauen, ob Karton oder mit Rückenlehne.
Ausgetauscht habe ich die Munitionsracks, das Verschlußstück mit Ladeeinrichtung und die optische Visiereinrichtung, sowie das Rohr durch ein aus Messing gedrehtes von Jürgen Eichardt.
Hinzu kamen die Steigeisen und die Ledermanschetten für die Ladeschützen …
Nun kann man sich fragen, tut dat not – nö, tut es nicht, macht aber Spass – auch wenn die anschliessenden Aufnahmen mit einer Kamera, die im Nahbereich mehr als man selbst sieht, offenbart welcher Stümper man ist…

Egal, nun sind sie an Bord …

Ich hoffe, meine Penetration zu diesem Thema war nicht allzu langweilig, sondern eher kurzweilig in diesen schon wieder eiligen Zeiten?
Gruß
kartonskipper

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1 Kommentar

  1. Langweilig? Nö, überhaupt nicht….ich habe immer viel Freude an deinen Ausführungen und die Augen an der Schulfregatte. Herzliche Grüße!

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